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Am Anfang war die Aphrodite

1978

In guter Nachbarschaft

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Alles auf eine Karte

1980

Mit dem VW-Bus durch England

1981

Der erste Stiftungslehrstuhl

1982

Der Rechtsstaat – eine Idee, zwei Wege

1983

Auf Wachs geschrieben

1984

Der weiße Blick auf das vorkoloniale Afrika

1985

Gläserne Antike

1986

Eine Kirche ohne Ecken und Kanten

1987

Begrabene Papstkirche

1988

Forschungen über die Peripherie der Peripherie

1989

Die Toten von Assos

1990

Der Tempel unter dem Kartoffelacker

1991

Wissenschaft international – Stationen einer Karriere

1992

Die verschwundenen Burgen des Breisgaus

1993

Ausgezeichneter Nachwuchs

1994

Ein 2000 Jahre altes Schiff geht auf Reisen

1995

Kontinuitäten oder revolutionärer Bruch?

1996

Antikes Wohnen

1997

Wiederaufnahme einer Forschungstradition

1998

Das Erbe des Wettergottes

1999

Mit Sinn und Verstand

2000

Ein Spaziergang durch die Menschheitsgeschichte

2001

L'art pour l'Académie

2002

Forschung ohne Grenzen

2003

Das Aufblühen eines Orchideenfachs

2004

Anweisungen für den Weltanschauungskrieger

2005

Vom Krieg zum Krieg

2006

Eine Weinlaube in der Wüste

2007

Referenzrahmen des Krieges?

2008

Eine umgekehrte Pyramide in der Erde

2009

Kuti-e Baghtscha – Ein Garten mit Aussicht

2010

Gelebter Glaube

2011

Der Krieg im Familiengedächtnis

2012

Jede Menge Arbeit

2013

Grenzverläufe

2014

Malis Erbe auf der Flucht

2015

Ein Zuhause für die Götter

2016

Mare Nostrum

1991

Wissenschaft international – Stationen einer Karriere

Interview mit Prof. Dr. Dirce Marzoli, DAI Madrid

Stipendiatin

Prof. Dr. Dirce Marzoli

English summary

In the early 1990s the Gerda Henkel Foundation established a new funding area called ‘Scholarship Programme for Foreign Researchers’. The first scholar to be supported by this programme is the Italian archaeologist and the today's First Director of German Archaeological Institute’s (DAI) Madrid department Professor Dirce Marzoli. In this institute her research project which was granted by the Gerda Henkel Foundation in 1991 took place. Her mission back then was: Exploring Punic amphores which were found during a DAI Madrid excavation in Torre del Mar in the south of Spain. The institute’s Director, Professor Hermanfrid Schubart, welcomed the prospect of employing a competent researcher who could take on the task of the new findings. He even expressed in a letter to the Foundation that he was really looking forward to working with researchers from abroad. Did Dirce Marzoli, who began her work in Madrid shortly after that, even guess that she would be the institute’s Director one day? This was a question, among others concerning her academic career that we asked her in our video-interview.

Stipendienprogramm für ausländische Wissenschaftler – so hieß ein neu aufgelegter Förderbereich der Gerda Henkel Stiftung Anfang der 1990er Jahre. Die erste Stipendiatin, die über dieses Programm gefördert wurde, war die damals bereits promovierte italienische Archäologin Dr. Dirce Marzoli. Heute ist sie längst habilitiert und zudem Erste Direktorin der Abteilung Madrid des Deutschen Archäologischen Instituts (DAI). Damit schließt sich vorerst gewissermaßen der Kreis einer außergewöhnlichen und vielseitigen Wissenschaftskarriere. Denn eben am Deutschen Archäologischen Institut in Madrid war das Forschungsprojekt, das die Gerda Henkel Stiftung 1991 Dirce Marzoli bewilligt hatte, angesiedelt. Damals ging es um die Erforschung punischer Amphoren, die im Rahmen einer Ausgrabung des DAI Madrid am südspanischen Küstenort Torre del Mar aufgefunden worden waren. Der Direktor des Instituts, Prof. Dr. Hermanfrid Schubart, begrüßte die Aussicht auf eine kompetente Forscherin, die sich des neuen Funds annehmen konnte, und bekundete in einem Brief an die Stiftung ausdrücklich seine Freude über jede Zusammenarbeit mit ausländischen Wissenschaftlern. Ob Dirce Marzoli, die kurz darauf ihren Arbeitsplatz in Madrid einnahm, damals schon ahnte, dass sie eines Tages Direktorin der Einrichtung sein würde? Diese und weitere Fragen nach ihren wissenschaftlichen Stationen haben wir ihr in unserem Videointerview gestellt.

Prof. Dr. Dirce Marzoli im Gespräch mit Georgios Chatzoudis

Projektinformationen

Projekttitel Untersuchung der punischen Amphoren der Ausgrabungen des Deutschen Archäologischen Instituts auf dem Morro de Mezquitilla (Málaga)
Stipendiatin   

Prof. Dr. Dirce Marzoli

Fachbereich Archäologie
Datierung 1991 n. Chr.

Karte

Projektort
   
Projektleitung
Prof. Dr. Dirce Marzoli

Titelbild: Dirce Marzoli während der Kampagne zur Dokumentation der punischen Amphoren des Morro de Mezquitilla

[Bildquelle:

Gerta Maaß-Lindemann

]

2007

Referenzrahmen des Krieges?

 

1999

Mit Sinn und Verstand